Milan Hloušek

Milan Hloušek

Milan Hloušek wurde 1978 in Kraslice geboren. Neun Jahre war er als regionaler Journalist tätig und stand bei der Gründung des Český novinářský klub z.s. (Tschechischer Journalistenverband e.V.), dessen Vorsitzender er gleichzeitig ist. Derzeit arbeitet er für die Non-Profit-Organisation Pomoc v nouzi o.p.s. (Hilfe in Not) und leitet die gemeinnützige Hilfsorganisation -Tafel der Karlsbader Region.

In den Jahren 2011 und 2012 bekam er für seine publizistische Arbeit den Hauptpreis im tschechisch-polnischen Wettbewerb PL-CZ Local Press Awards.  2003 bekam er den Journalistenpreis im internationalen Wettbewerb Visegrad Local Press Awards.

Er ist Coautor der Publikation „S komiksem o domácím násilí a stalkingu“ (Mit Comic über häusliche Gewalt und Stalking).

Im Jahr 2017 veröffentlichte er seinen ersten Roman mit dem Titel „Letní dny bez konce“ (Sommertage ohne Ende). Herausgegeben vom Verlag Krigl.

Was bedeutet für mich Gesangsdichtung?

Es gibt Tage, an denen ich ausgesprochen zur gesungenen Poesie greife, um aus den Entspannungsmomenten etwas Besonderes zu machen. Manchmal schliesse ich mich dem Interpreten an und singe mit oder brumme vor mich hin. Zu meinen beliebten Sängern dieses Genres zählen Karel Kryl, Jaromír Nohavica, gerne höre ich auch z.B. Jiří Dědeček.

Mir gefallen lustige, melancholische Lieder und auch Protestsongs. Sie sind gute Begleiter z.B. im Auto, bei langen Fahrten oder wenn ich mich hinlege und den freien  Sonntag genieße. Es ist bemerkenswert, wieviel Energie man beim Musikhören tanken kann. Man könnte sogar sagen, dass gesungene Poesie ein Reservoir der positiven Energie ist, die sowohl den erschöpften Körper als auch den ermüdeten Geist aufmuntern kann. Das haben wir den Versemachern und ihren Musen zu verdanken. Es versiege nie die Quelle, zu der wir kommen, um zu trinken und kosten, wie ein erfrischendes Gedicht so süß schmeckt. Manchmal vielleicht etwas herb, doch nie geschmacklos. Und das ist gut so. Dank der Dichter.